26 April 2026, 14:29

Bayerns Frauen halten mit dramatischem Remis gegen Barcelona CL-Traum am Leben

Zwei Frauen in Sportkleidung, eine in einem grünen T-Shirt und Shorts und die andere in einem pinken Kleid, spielen Fußball auf einem Feld, beide mit sichtbaren Tattoos an Händen und Füßen.

Bayerns Frauen halten mit dramatischem Remis gegen Barcelona CL-Traum am Leben

Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Champions-League-Traum mit hart erkämpftem Remis gegen Barcelona am Leben

Vor Rekordkulisse von 31.000 Zuschauern – die größte je bei einem Champions-League-Spiel der Bayern-Frauen im Münchner Stadion – kämpfte sich das Team trotz Unterzahl zu einem verdienten Unentschieden. Trotz eines turbulenten Spielverlaufs und nur noch neun Spielerinnen in den Schlussminuten hielt die Mannschaft von Trainer José Barcala in einer dramatischen zweiten Halbzeit stand.

Barcelona ging bereits in der 8. Minute durch einen Fehler von Giulia Gwinn in der Defensive in Führung. Die Gäste nutzten die Chance gnadenlos und erzielten das 1:0.

Doch die Münchnerinnen zeigten Moral: Mit disziplinierter Defensivarbeit und gefährlichen Kontern kämpften sie sich zurück ins Spiel. Ihre Beharrlichkeit wurde in der 69. Minute belohnt, als Franziska Kett nach einer sehenswerten Kombination mit Pernille Harder den Ausgleichstreffer erzielte.

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Die Partie kippte in der 79. Minute, als Kett nach einem Haarziehen an Salma Paralluelo die Rote Karte sah. Auch Trainer Barcala musste kurz darauf nach Protesten gegen die Schiedsrichterentscheidung den Platz verlassen. Trotz der numerischen Unterlegenheit verteidigte Bayern das Unentschieden bis zum Schluss.

Nach dem Spiel übt Bianca Rech, Sportdirektorin der Bayern-Frauen, scharfe Kritik an der Roten Karte und bezeichnet sie als "nicht gerechtfertigt". Giulia Gwinn hingegen bleibt optimistisch: "Barcelona ist schlagbar – im Rückspiel ist alles möglich."

Mit dem Resultat bleibt der Traum vom ersten Champions-League-Finale für die Münchnerinnen weiter lebendig. Beim Rückspiel in Barcelona gilt es nun, eine weitere starke Leistung abzurufen, um ins Halbfinale einzuziehen. Die Fähigkeit, selbst unter Druck und in Unterzahl zu bestehen, gibt dem Team zusätzlichen Selbstvertrauen für die entscheidende Partie.

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