Bergisches Land vereint Seniorenpolitik: Fünf Kommunen ziehen an einem Strang
José MartinBergisches Land vereint Seniorenpolitik: Fünf Kommunen ziehen an einem Strang
Kommunen im Bergischen Land bündeln Kräfte für gemeinsame Seniorenpolitik
Lokale Behörden im Bergischen Land haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsame Herausforderungen in der Seniorenpolitik anzugehen. Die Bergische Runde dient dabei als zentrale Plattform für den Austausch von Ideen und die Abstimmung gemeinsamer Initiativen. Obwohl über das Netzwerk nur wenig öffentlich bekannt ist, zeigten sich bei der jüngsten Sitzung gemeinsame Anliegen in fünf Kommunen.
Vertreter aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen trafen sich, um über die alternde Bevölkerung zu beraten. Alle Delegationen berichteten von ähnlichen Problemen – insbesondere bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie bei Zahlungssystemen, sowohl digitalen als auch traditionellen.
Die Bedeutung der Seniorenbeiräte als wichtige Schnittstelle zwischen Kommunalpolitik und älteren Bürgern wurde besonders hervorgehoben. Gleichzeitig führt Radevormwald derzeit eine groß angelegte Befragung mit rund 3.000 Senioren durch, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen.
Selbstbestimmtes Wohnen und der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken standen im Mittelpunkt der Gespräche. Der nächste Bergische Seniorentag findet im April 2028 in Wuppertal statt und widmet sich dem Thema Prävention. Die Bergische Runde selbst wird ihre Arbeit am 21. Mai 2026 fortsetzen.
Ziel des Netzwerks ist es, die Zusammenarbeit in der Seniorenpolitik über die Region hinweg zu stärken. Durch den Austausch von Erfahrungen und Daten wollen die Kommunen die Angebote für ältere Menschen verbessern. Künftige Treffen und der Seniorentag 2028 werden die Diskussionen vertiefen.






