BruneMettcker und NOZ/mh:n Group stärken lokale Medien durch erweiterte Partnerschaft
José MartinBruneMettcker und NOZ/mh:n Group stärken lokale Medien durch erweiterte Partnerschaft
BruneMettcker vertieft Partnerschaft mit NOZ/mh:n Group, um lokale Titel zu sichern
Die Verlagsgruppe BruneMettcker hat ihre Zusammenarbeit mit der NOZ/mh:n Group ausgebaut, um die Zukunft ihrer regionalen Zeitungen zu sichern. Der Schritt folgt auf jüngste Veränderungen in der Medienlandschaft, darunter die Übernahme der Nordwest-Zeitung durch die Madsack Mediengruppe – bisheriger Partner von BruneMettcker.
Die Kooperation zwischen BruneMettcker und der NOZ/mh:n Group begann bereits Mitte April mit einer redaktionellen Zusammenarbeit. Beide Verlage konnten so ihren überregionalen Inhalt in ihren Printausgaben ausbauen.
Mittlerweile erstreckt sich die Partnerschaft auf die Bereiche Content, Marketing, Technik und Verwaltung. Zu den gemeinsamen Strukturen gehören nun auch abgestimmte Produktionsprozesse und einheitliche Layout-Richtlinien. Zudem sind Verbesserungen im digitalen Angebot geplant, etwa die Optimierung der E-Paper-Dienste und der Start eines Kinderpodcasts mit dem Titel „Ole schaut hin“.
Die NOZ/mh:n Group selbst expandiert weiter und hat kürzlich regionale Titel wie den Ostfriesischen Kurier übernommen. Die Unternehmensführung sieht in der Partnerschaft ein Modell für künftige regionale Medienkooperationen, das Partnern ermöglicht, flexibel auf Marktbedürfnisse zu reagieren – unterstützt durch moderne Werkzeuge.
Helmut Loerts-Sabin, Geschäftsführer der BruneMettcker Media, betonte die Bedeutung solcher Allianzen. Zusammenarbeit sei entscheidend, um qualitativ hochwertigen Journalismus zu erhalten, so Loerts-Sabin. Die lokale Berichterstattung bleibe jedoch unabhängig: Die Redaktionsteams würden weiterhin vor Ort recherchieren und ihre bestehenden regionalen Kontakte pflegen.
Ziel der langfristigen Partnerschaft ist es, die Titel von BruneMettcker – die Wilhelmshavener Zeitung und das Jeversche Wochenblatt – zu stärken. Durch den gemeinsamen Einsatz von Ressourcen und Technologie wollen beide Gruppen ihre Effizienz steigern, digitale Angebote ausbauen und gleichzeitig die lokale Berichterstattung bewahren.
