15 May 2026, 08:29

Chaos bei den City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles – inklusive Wohnungsschlüssel

Alte Karte von Washington, D.C., die den tatsächlichen Immobilienwert hervorhebt, mit detaillierten Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten in fetter Schrift.

Chaos bei den City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles – inklusive Wohnungsschlüssel

Eine Nacht bei den City AM Awards nahm für zwei Gäste eine unerwartete Wendung, als ihre Habseligkeiten spurlos verschwanden. Adam Bloodworth und Anna Moloney durchlebten eine chaotische Suche nach ihren Taschen und saßen plötzlich ohne ihre wichtigsten Utensilien fest. Die Odyssee zwang eine von beiden sogar, am nächsten Morgen in High Heels zur Arbeit zu pendeln.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unterdessen gab es auch in politischen und finanziellen Kreisen eigene Pannen. Ein Tippfehler eines konservativen Abgeordneten sorgte für Verwirrung, während ein Pressesprecher durch einen Fehler falsche Meldungen über den Wert von SpaceX in Umlauf brachte. Selbst Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, gönnte sich mitten im Chaos einen kurzen Moment Luxus.

Der Abend hatte noch harmlos begonnen: Im Londoner Guildhall waren die City AM Awards in vollem Gange. Doch als die Gäste den Saal verließen, stellten Bloodworth und Moloney fest, dass ihre Taschen – mit Wohnungsschlüsseln, Geldbörsen und Schuhen – aus der Garderobe verschwunden waren. Das Personal verwies sie in die Hinterzimmer, wo sie eine Stunde lang vergeblich in Bergen von Fundsachen wühlten. Ohne Erfolg blieben die beiden zurück, halfen beim Abbau der Veranstaltung und hofften, ihre Sachen würden noch auftauchen.

Am Ende des Abends standen sie buchstäblich vor verschlossenen Türen: Ohne Schlüssel zu ihrer Wohnung und ohne Bargeld für ein Hotel verbrachten sie die Nacht auf dem Boden des Gästezimmers des Digital Chefredakteurs von City AM. Am nächsten Morgen musste Moloney eine unangenehme Fahrt zur Arbeit in ihren einzigen verbliebenen Schuhen antreten – High Heels mit zwölf Zentimeter Absatz.

Andernorts häuften sich die Patzer: Andrew Griffith, der Schattenminister für Wirtschaft der Tories, unterzeichnete versehentlich eine Erklärung als „Shadow Business Sexretary“ – ein Lapsus, der sich rasend schnell im Netz verbreitete. Die Korrektur kam zwar, doch nicht schnell genug, um die Aufmerksamkeit zu vermeiden.

Auch die Finanzmärkte spürten die Auswirkungen eines Zahlendrehers: Die Pressestelle des Scottish Mortgage Investment Trust veröffentlichte irrtümlich eine Meldung, der zufolge die Bewertung von SpaceX auf 200 Milliarden Dollar explodiert sei. Die Richtigstellung erfolgte zwar umgehend, doch nicht bevor Medien die falsche Zahl übernommen hatten. Unterdessen genoss Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, eine seltene Auszeit im Luxus eines Erste-Klasse-Zuges nach London und traf erholt zu seinen Terminen ein.

Für Bloodworth und Moloney endete das Martyrium schließlich am nächsten Tag, als ihre Taschen gefunden und zurückgegeben wurden – gerade noch rechtzeitig, um das Chaos der Woche halbwegs zu kitten.

Die verlorenen Taschen wurden wiederbeschafft, sodass die beiden ihre Schlüssel und Habseligkeiten zurückerhielten. Griffiths Tippfehler wurde berichtigt, und die Bewertung von SpaceX wurde nach der anfänglichen Verwirrung klargestellt. Zwar sorgten die Vorfälle für vorübergehende Turbulenzen, doch jede der Situationen fand noch am Folgetag eine schnelle Lösung.

Quelle