"Enter the Gungeon 2" bricht mit 3D-Design und kehrt zu den Wurzeln zurück
Nada Bloch"Enter the Gungeon 2" bricht mit 3D-Design und kehrt zu den Wurzeln zurück
Der lang ersehnte Nachfolger von Enter the Gungeon in Entwicklung – ein frischer Ansatz für den geliebten Bullet-Hell-Roguelike
Der mit Spannung erwartete Nachfolger des Kultspiels Enter the Gungeon befindet sich in Entwicklung und verspricht eine moderne Interpretation des beliebten Bullet-Hell-Roguelikes. Die kreative Leitung übernehmen Designer Dave Crooks und Komponist Adam Kidd Drucker, die das ursprüngliche Gefühl des Klassikers einfangen, dabei aber mutige Neuerungen einführen wollen. Der erste Teil, der maßgeblich das moderne Action-Roguelike-Genre prägte, feierte kürzlich sein zehnjähriges Jubiläum – mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren weltweit.
Enter the Gungeon erschien 2016 und entwickelte sich rasant zu einem der herausragenden Titel des Genres, indem es präzise Schussmechaniken mit tiefgründigen Roguelike-Elementen verband. Sein Erfolg beeinflusste unzählige Spiele, doch Crooks zeigt sich heute kritisch gegenüber der aktuellen Richtung des Genres. Sein Vorwurf: Viele neuere Roguelikes wie Vampire Survivors oder Balatro setzten zu stark auf glücksbasierte Fortschrittssysteme statt auf echte spielerische Tiefe.
Der Nachfolger wird sich bewusst von diesen Trends abgrenzen. Crooks und Drucker wollen, dass Enter the Gungeon 2 durch eine Rückkehr zu den Kernstärken des Originals überzeugt. Eine der größten Neuerungen ist der Wechsel zu einem 3D-Artstyle – ein deutlicher Bruch mit der pixelbasierten Optik des Vorgängers. Dennoch betont das Team, dass das rasante Bullet-Hell-Gefecht und die ausgeklügelten Gegenstands-Kombinationen, die Fans schätzen, erhalten bleiben.
Mit der laufenden Entwicklung will Enter the Gungeon 2 im überfüllten Genre eigene Akzente setzen. Der neue 3D-Look und der Fokus auf klassisches Roguelike-Design könnten den Titel von aktuellen Trends abheben. Die Vision von Crooks und Drucker deutet auf einen Nachfolger hin, der das Erbe des Originals ehrt – und die Serie gleichzeitig in eine neue Richtung lenkt.






