10 May 2026, 08:20

Frankfurter Flughafen plant 560.000 Starts – mit mehr Lärmschutz für Anwohner bis 2033

Gebäude mit "ibis budget frankfurt airport"-Schilder, geparkte Autos, Topfpflanzen, Straßenlaterne, Bäume und bewölkter Himmel.

Frankfurter Flughafen plant 560.000 Starts – mit mehr Lärmschutz für Anwohner bis 2033

Ein überarbeiteter Betriebsplan für den Flughafen Frankfurt wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr geprüft. Das neue Konzept zielt darauf ab, bis 2033 bis zu 560.000 Flugbewegungen pro Jahr zu bewältigen und gleichzeitig die Lärmbelastung für die umliegenden Gemeinden zu verringern. Die Behörden haben zudem ein freiwilliges Lärmschutzpaket vereinbart, um die Auswirkungen auf die Anwohner abzumildern.

Der aktualisierte Plan sieht vor, die Westbahn weiterhin für Starts zu nutzen und je nach Verkehrsaufkommen zwischen nordwestlichen Abflugrouten und südlichen Anflugrouten zu wechseln. Eine zentrale Neuerung ist die Einführung einer morgendlichen Lärmpause: Vor 6 Uhr sollen keine Abflüge in nordwestlicher Richtung mehr stattfinden. Diese Anpassung ist Teil umfassender Bemühungen, die Lärmbelastung gleichmäßiger zu verteilen.

Durch die neuen Maßnahmen wird in Städten wie Nauheim und Rüsselsheim mit einer spürbaren Lärmreduzierung gerechnet. Allerdings könnten Gemeinden wie Flörsheim und Eddersheim eine Zunahme der Belastung erfahren. Die Bewertung des Landes bestätigt, dass die Gesamtlärmbelastung im Rahmen der bestehenden Planungsvorgaben bleibt und für Städte wie Wiesbaden und Mainz keine nennenswerte zusätzliche Belastung entsteht.

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Das freiwillige Lärmschutzpaket umfasst erweiterte Schallschutzmaßnahmen und zusätzliche Fördermittel für besonders betroffene Zonen. Die hessische Landesregierung wird die Umsetzung durch kontinuierliche Überwachung begleiten, um die Einhaltung und Wirksamkeit der Maßnahmen sicherzustellen.

Das überarbeitete Konzept soll das Wachstum des Flughafens mit dem Lärmschutz für die umliegenden Gemeinden in Einklang bringen. Durch gezielte Ruhezeiten und angepasste Flugrouten strebt der Plan eine gerechtere Verteilung der Lärmbelastung an. Der Fortschritt wird vom Land überwacht, um zu prüfen, ob die Maßnahmen die gewünschten Ziele erreichen.

Quelle