Fusion rettet zwei Freiwillige Feuerwehren vor der Auflösung in Grasleben
Nikolaus FreudenbergerFusion rettet zwei Freiwillige Feuerwehren vor der Auflösung in Grasleben
Zwei Freiwillige Feuerwehren in der Samtgemeinde Grasleben werden zu einer neuen Einheit fusioniert. Die Entscheidung fällt nach Sorgen über Personalmangel, der die Zukunft beider Standorte gefährdete. Der Gemeinderat hat zudem neue Führungspositionen und Ausrüstungsmodernisierungen beschlossen.
Der Rat stimmte für die Zusammenlegung der Freiwilligen Feuerwehren Rennau und Rottorf zur neuen Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel. Ziel der Fusion ist es, das Problem zu lösen, dass beide Standorte die Mindestpersonalvorgaben Niedersachsens nicht erfüllen. Ohne diesen Schritt hätte die Auflösung der Wehren gedroht.
Bürgermeister Gero Janze begrüßte die Einigung als "positiven Schritt für den lokalen Rettungsdienst". Die Umstrukturierung soll bis zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein.
Neben der Fusion beschloss der Gemeinderat den Verkauf des TSF-W-Löschfahrzeugs aus Rennau, das durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt wird. Zudem gab es personelle Veränderungen: Christin Bilz übernimmt zum Jahresende das Amt der stellvertretenden Wehrführerin in Ahmstorf und folgt damit auf Christian Fohlert. Nikolas Müller bleibt unterdessen stellvertretender Wehrführer der ehemaligen Einheit Rottorf innerhalb der neuen Feuerwehr Hasenwinkel.
Janze lobte die Berufung von Bilz und betonte ihr langjähriges Engagement für den Feuerwehrdienst.
Die Fusion sichert die Zukunft beider Standorte, indem sie den Personalmangel behebt. Neue Ausrüstung und Führungsrollen werden den Übergang zur Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel unterstützen. Die Änderungen sollen bis Anfang 2027 vollständig umgesetzt sein.






