Junge Friedensstifter aus 20 Ländern treffen sich in Osnabrück zum Youth Empowerment Lab
Nikolaus FreudenbergerJunge Friedensstifter aus 20 Ländern treffen sich in Osnabrück zum Youth Empowerment Lab
Einwöchiges Event zur Konfliktvermittlung bringt junge Menschen aus 20 Ländern in Osnabrück zusammen
Vom 28. Oktober bis zum 4. November findet in Osnabrück das Youth Empowerment Lab statt – eine einwöchige Veranstaltung zur Stärkung junger Menschen in der Konfliktmediation. Gefördert vom Auswärtigen Amt, bringt das Projekt 18- bis 27-Jährige zusammen, die sich mit Lösungsansätzen für globale Konflikte durch Dialog und Training auseinandersetzen.
Im Mittelpunkt des Programms steht die "intersektionale Konfliktvermittlung" mit einem besonderen Fokus auf Religion. Sieben Tage lang arbeiten die Teilnehmenden mit internationalen Expert:innen daran, Fähigkeiten zur Beilegung von Streitigkeiten zu entwickeln. Die Veranstaltung ist zudem Teil des Osnabrücker Friedensjubiläums und knüpft an dessen sieben Friediensthemen an, um praktische Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten.
Am 1. November findet im Innovatorium eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "How to Empower" (dt. "Wie Ermächtigung gelingt") statt. Mit dabei ist Dr. Monika Hauser, Gründerin von medica mondiale und Friedensbotschafterin. Weitere Gäste sind John McGurk, Tuana Sahin und Ghada Zribi; moderiert wird die Runde von Kathrin Kampmann (NDR). Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird jedoch gebeten.
Lokale Verantwortliche betonen die Bedeutung der Jugendbeteiligung. Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück, unterstreicht die Notwendigkeit institutioneller Unterstützung für den Erfolg des Events. Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, sieht im Youth Empowerment Lab eine Chance, junge Menschen mit Werkzeugen auszustatten, um aktuelle und künftige Konflikte zu vermitteln.
Am 4. November endet die Veranstaltung nach einer Woche voller Workshops und Diskussionen. Ziel der Initiative ist es, die Konfliktlösungskompetenz der jungen Teilnehmenden zu stärken und die internationale Zusammenarbeit zu fördern. Die Organisator:innen hoffen, dass das Event einen Beitrag zu langfristigen Friedensbemühungen leistet.






