Kostenlose Fachexkursion zeigt serielle Sanierung in Frankfurt am Main
Nikolaus FreudenbergerKostenlose Fachexkursion zeigt serielle Sanierung in Frankfurt am Main
Am 23. Juni 2023 findet in Frankfurt am Main eine kostenlose Fachexkursion im Rahmen der Veranstaltungsreihe Energiesprong on Tour statt. Im Mittelpunkt stehen serielle Sanierungslösungen, die am Beispiel eines gemischt genutzten Umbauprojekts im Stadtteil Sachsenhausen vorgestellt werden.
Die von der Deutschen Energie-Agentur (dena) organisierte Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus dem Wohnungs- und Bauwesen, Architekten, Planer sowie Vertreter von Kommunen und Branchenverbänden. Die Anmeldung ist ab sofort möglich – die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Exkursion führt in ein ehemaliges Bürogebäude der Deutschen Bahn, das derzeit zu einem Wohnkomplex umgebaut wird. Das Projekt umfasst 83 Wohnungen über einem ALDI-Supermarkt im Erdgeschoss. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die Baustelle hinter der neuen vorgefertigten Fassade und tauschen sich mit den Verantwortlichen über Herausforderungen, Erfolge und bewährte Verfahren aus.
Die Veranstaltung ist Teil einer Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), die serielle Sanierungen in Deutschland vorantreiben soll. Seit 2020 haben mehrere deutsche Städte Pilotprojekte nach dem niederländischen Energiesprong-Modell gestartet, das erstmals in Amsterdam erprobt wurde. Während einige Regionen Fortschritte machen, stecken die meisten Vorhaben noch in der Anfangsphase – eine flächendeckende Umsetzung steht noch aus.
Mit der Reihe Energiesprong on Tour soll die Verbreitung beschleunigt werden, indem konkrete Praxisbeispiele präsentiert werden. Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich auf der offiziellen Veranstaltungsseite.
Die Frankfurter Exkursion zeigt, wie ungenutzte Gebäude durch serielle Sanierung effizient umgewidmet werden können. Durch den Austausch von Branchenexperten soll die Veranstaltung praktische Erkenntnisse vermitteln und die breitere Anwendung dieser Methoden fördern.
Mit laufenden Pilotprojekten in mehreren Städten wächst die Initiative weiter – doch die großflächige Umsetzung hängt von den Erfahrungen ab, die bei solchen Vorhaben wie diesem gesammelt werden.






