Leonie Bartsch will Braunschweigs erste linke Oberbürgermeisterin werden
Nada BlochLeonie Bartsch will Braunschweigs erste linke Oberbürgermeisterin werden
Die Linkspartei in Braunschweig hat ihre Kandidaten für die anstehenden Kommunalwahlen nominiert. Die 30-jährige Leonie Bartsch, Ko-Vorsitzende der Partei, wurde einstimmig als Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin gewählt. Die Aufstellung erfolgte während der Mitgliederversammlung am Samstag, auf der auch das Wahlprogramm verabschiedet wurde.
Bartsch, die derzeit als Ko-Vorsitzende der Linkspartei amtiert, hat klare Ziele für ihren Wahlkampf gesetzt. Sie strebt eine Verbesserung der bisherigen Wahlergebnisse der Partei an und will eine stärkere, progressive Stimme in Braunschweig etablieren. Ein zentrales Anliegen ist für sie die Bewältigung der Herausforderungen im Bereich bezahlbaren Wohnraums.
Als Spitzenkandidat für den Stadtbezirk Westlicher Ring wurde Marcus Winkler nominiert. Der 33-jährige Elektriker konzentriert sich in seinem Wahlkampf auf soziale Gerechtigkeit. Seine Kandidatur unterstreicht den Anspruch der Partei auf mehr Vertretung im Stadtrat.
Die Kommunalwahlen in Braunschweig finden am 13. September 2023 statt. Die Wählerinnen und Wähler bestimmen dann über die Neuwahl der Oberbürgermeisterin, die Zusammensetzung des Stadtrats sowie der Bezirksräte. Derzeit hält die Linkspartei zwei Sitze im Stadtrat.
Mit Bartsch und Winkler an der Spitze bereitet sich die Linkspartei auf einen wettbewerbsorientierten Wahlkampf vor. Das verabschiedete Programm und die Kandidatenaufstellung bilden die Grundlage für die anstehenden Wahlen. Die Ergebnisse werden zeigen, ob die Partei ihren Einfluss in der Braunschweiger Kommunalpolitik ausbauen kann.






