10 May 2026, 08:20

Neue Radroute verbindet historische Kirchen und Natur am Niederrhein

Schwarz-weiß-Zeichnung einer kleinen Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Bäumen und Hügeln, beschriftet mit "Gothic Architecture in Germany" unten.

Neue Radroute verbindet historische Kirchen und Natur am Niederrhein

Neue Radroute führt an historischen Kirchen und Sehenswürdigkeiten des Niederrheins vorbei

Eine neue Radroute ist eröffnet worden, die Radfahrer an einigen der historisch bedeutendsten Kirchen und Wahrzeichen des Niederrheins vorbeiführt. Die Tour beginnt am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern, schlängelt sich durch malerische und kulturell reiche Stationen und endet schließlich in Waldniel.

Die Strecke startet am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern. Gleich zu Beginn durchqueren Radler die Happelter Heide, eine geschützte Landschaft von besonderer natürlicher Schönheit. Kurz darauf erreichen sie Knotenpunkt 10 in Oberkrüchten, wo die St.-Martins-Kirche steht – ein schlichtes, einschiffiges Barockgebäude mit ruhigem Charme.

Weiter geht es zum Knotenpunkt 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld, wo die Kapelle St. Maria an den Heiden besucht werden kann. Im Inneren zieht ein flämisch geschnitzter Altar als herausragendes Beispiel handwerklicher Kunstfertigkeit die Blicke auf sich. Nicht weit entfernt, in Elmpt, stammt die St.-Laurentius-Kirche aus dem 15. Jahrhundert und gewährt Einblicke in die mittelalterliche Architektur.

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Der Weg führt weiter nach Brüggen, wo das Kreuzherrenkloster mit seiner St.-Nikolaus-Kirche liegt. Radfahrer passieren zudem den Mühlenturm, einen historischen Wehrturm aus dem frühen 19. Jahrhundert, der einen markanten Punkt der Route markiert. Am Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath erhebt sich die katholische St.-Gertrudis-Kirche als dreischiffige Backsteinbasilika – ihr massiver Bau zeugt von traditioneller Handwerkskunst.

Einer der ältesten Haltepunkte ist die St.-Peter-Kirche in Born. Erstmals 1136 urkundlich erwähnt, wurde sie zwischen 1433 und 1434 erweitert und vereint romanische mit gotischen Stilelementen. Das finale Ziel ist Knotenpunkt 24 in Waldniel, wo die St.-Michaels-Kirche aus dem Jahr 1880 im neugotischen Stil den Abschluss der Tour bildet.

Die Route verbindet Kirchen aus dem 11. Jahrhundert mit Baudenkmälern des 19. Jahrhunderts und bietet sowohl historische Einblicke als auch malerische Ausblicke. Radfahrer können verschiedene Architekturstile erkunden, während sie durch geschützte Landschaften und ruhige Dörfer fahren. Am Ende der Tour, vor der St.-Michaels-Kirche, bleibt ein Eindruck vom reichen kulturellen Erbe der Region.

Quelle