Zoll deckt illegale Beschäftigung und Sexarbeit ohne Aufenthaltstitel auf
Nikolaus FreudenbergerZoll deckt illegale Beschäftigung und Sexarbeit ohne Aufenthaltstitel auf
Zollbehörden in Niedersachsen haben innerhalb weniger Tage zwei getrennte Fälle illegaler Beschäftigung und illegalen Aufenthalts aufgedeckt. In Göttingen wurde eine undokumentierte Sexarbeiterin ohne die erforderlichen Genehmigungen tätig. Gleichzeitig wurde in Goslar ein Lkw-Fahrer aus einem Nicht-EU-Land bei illegaler Arbeit ohne gültige Arbeitserlaubnis erwischt.
Im ersten Fall handelte es sich um eine südamerikanische Frau, die in einer Privatwohnung in Göttingen als Sexarbeiterin arbeitete. Die Beamten stellten fest, dass ihr sowohl ein Aufenthaltstitel als auch eine Erlaubnis zur Ausübung der Prostitution fehlten. Zudem verstieß ihr Betrieb gegen das Prostituiertenschutzgesetz, da sich in der Wohnung ein Kinderzimmer befand. Spätere Ermittlungen ergaben, dass ihr zuvor die Einreise an der deutsch-schweizerischen Grenze verweigert worden war, bevor sie einen Asylantrag stellte und untertauchte. Mittlerweile wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet, und sie wurde angewiesen, die Wohnung zu verlassen.
Bei einer separaten Kontrolle identifizierten Zollbeamte in Goslar einen undokumentierten Lkw-Fahrer aus einem osteuropäischen Nicht-EU-Land. Der Mann verfügte über keine gültige Arbeitserlaubnis und war illegal beschäftigt. Gegen ihn wurden ebenfalls strafrechtliche Ermittlungen wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet. Die Untersuchungen gegen seinen Arbeitgeber und das beauftragende Unternehmen dauern noch an.
Trotz dieser Vorfälle zeigen offizielle Aufzeichnungen, dass es beim Hauptzollamt Braunschweig und seinen Dienststellen im vergangenen Jahr keine öffentlich dokumentierten Fälle von unbegleiteter Sexarbeit oder illegaler Beschäftigung gab.
Beide Personen müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen wegen ihres illegalen Status in Deutschland rechnen. Die Sexarbeiterin wurde angewiesen, die Wohnung zu räumen, während der Arbeitgeber des Lkw-Fahrers weiterhin unter Beobachtung steht. Die Behörden überwachen weiterhin die Einhaltung der Aufenthalts- und Arbeitsgesetze in der Region.
Pattern of enforcement emerges in Lower Saxony
New findings show intensified customs enforcement in Lower Saxony months before recent cases. In January 2026, the Braunschweig Customs Office uncovered four undocumented workers in Göttingen and Goslar:
- Asian restaurant staff lacked valid residence permits.
- A nail studio employee had an expired Schengen visa.
- One individual with an SIS alert was detained for illegal stay. These cases highlight ongoing efforts to combat illegal employment in service sectors, contrasting with the earlier claim of no documented incidents in the region.





