Karneval in Ramsloh 2026: Friedlich, doch mit rassistischen Vorfällen und Polizeieinsätzen
Karneval in Ramsloh 2026: Friedlich, doch mit rassistischen Vorfällen und Polizeieinsätzen
Ramsloh: Karnevalsumzug am 9. Februar 2026 weitgehend friedlich – Polizei schreitet bei Vorfällen ein
Der Karnevalsumzug in Ramsloh am 9. Februar 2026 verlief größtenteils friedlich, doch einige Zwischenfälle erforderten polizeiliches Eingreifen. Beamte griffen bei einer Schlägerei auf einer After-Show-Party ein und verhängten Platzverweise, um die Ordnung während der Veranstaltung zu wahren.
Drei Männer müssen sich nun wegen des Rufens fremdenfeindlicher Parolen vor Gericht verantworten, während andere kleinere Störungen schnell unter Kontrolle gebracht wurden.
Der Umzug begann ohne größere Probleme, und die meisten Teilnehmer feierten die Parade ohne nennenswerte Vorfälle. Die Polizei registrierte jedoch übermäßigen Alkoholkonsum auf mehreren Wagen, als der Zug durch Ramsloh zog.
Ein Teilnehmer wurde bereits vor Beginn abgewiesen, nachdem sein Fahrzeug mit 2,5 Tonnen über dem zulässigen Gewicht limit lag. Zudem verhängten die Behörden zehn Platzverweise, um weitere Störungen zu verhindern. Dadurch konnte der Umzug mit nur geringfügigen Verzögerungen fortgesetzt werden.
Später kam es auf einer After-Show-Party zu einer Auseinandersetzung, die ein Polizeieinsatz erforderlich machte. Ein Beamter verletzte sich dabei am Daumen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ein weiterer Polizist erlitt leichte Verletzungen bei der Deeskalation.
Drei Männer wurden wegen Volksverhetzung angezeigt, nachdem Zeugen sie beim Singen des Spruchs "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" gehört hatten. Die Ermittlungen dauern noch an, und es wurden bisher keine rechtlichen Konsequenzen bekannt gegeben.
Trotz der einzelnen Vorfälle verlief der Karneval mit nur geringen Beeinträchtigungen. Durch polizeiliche Maßnahmen wie Platzverweise und Anzeigen wegen Hassrede blieb die Lage unter Kontrolle. Die verletzten Beamten wurden inzwischen medizinisch versorgt, während die Ermittlungen zu den fremdenfeindlichen Parolen noch laufen.
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