Branche entwickelt schnellen CO₂-Rechner für Werkzeugmaschinen bis 2025
Branche entwickelt schnellen CO₂-Rechner für Werkzeugmaschinen bis 2025
Die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks einer Werkzeugmaschine wird für Hersteller zunehmend zu einer drängenden Herausforderung. Mit neuen EU-Vorschriften, die detaillierte Emissionsberichte verlangen, müssen Unternehmen nun Treibhausgasdaten über komplexe Lieferketten hinweg erfassen. Branchenexperten arbeiten an einer Lösung, die rechtzeitig zur EMO Hannover 2025 im nächsten Jahr präsentiert werden soll.
Eine Werkzeugmaschine kann Zehntausende Einzelteile enthalten, was die Ermittlung ihres CO₂-Fußabdrucks äußerst schwierig macht. Um dieses Problem zu lösen, entwickelt eine Expertengruppe unter Leitung des VDW (Verband Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) standardisierte Regeln zur Berechnung der Emissionen. Ihr Ziel ist es, eine praktikable Methode zu schaffen, mit der Unternehmen den Product Carbon Footprint (PCF) innerhalb eines einzigen Tages bestimmen können.
An der Gruppe sind Vertreter von sieben VDW-Mitgliedsunternehmen beteiligt, ebenso wie technische Fachleute des VDW und des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau). Gemeinsam erarbeiten sie Product Category Rules (PCR), die später als Grundlage für einen internationalen ISO-Standard dienen könnten. Der Ansatz setzt auf digitale Werkzeuge und strukturierte Daten, um die Berechnungen zu vereinfachen.
Die aktuellen internationalen Standards für Emissionen von Maschinen befinden sich noch in der Entwicklung. Die PCF-Methodik etabliert sich zunehmend als zentraler Rahmen, der eine präzise Erfassung von Emissionen auf Produktebene ermöglicht. Gleichzeitig verlangen die EU-Verordnung für ökologisches Design nachhaltiger Produkte (ESPR) und der Digitale Produktpass (DPP) von Herstellern, Lebenszyklusdaten kontinuierlich zu verwalten. Auch die Fluidtechnik-Branche arbeitet an einheitlichen PCF-Standards, um die Transparenz zu erhöhen.
Das Projekt zielt darauf ab, eine klare und anpassbare Leitlinie zu erstellen, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) leicht umsetzen können. Sie muss zudem Nachberechnungen und die Überprüfung durch Dritte ermöglichen, um die Genauigkeit zu gewährleisten. Bei Erfolg könnte die Methode einen Maßstab für die globale Nachhaltigkeitsberichterstattung im Maschinenbau setzen.
Die neuen Richtlinien werden Herstellern helfen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Transparenz in der Lieferkette zu verbessern. Durch die Standardisierung der PCF-Berechnungen hofft die Branche, Fehler zu reduzieren und die Einhaltung der Vorschriften zu vereinfachen. Das endgültige Dokument soll rechtzeitig zur EMO Hannover 2025 fertiggestellt werden.
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