ME/CFS nach Impfung: Warum Elisabeth Schneider in Deutschland um Anerkennung kämpft
Eine Niedersächsin kämpft um Anerkennung nach Corona-Impfung - ME/CFS nach Impfung: Warum Elisabeth Schneider in Deutschland um Anerkennung kämpft
Das Leben von Elisabeth Schneider änderte sich nach einer COVID-19-Impfung im Jahr 2021 dramatisch. Sie entwickelte schwere Erschöpfung und andere belastende Symptome, die schließlich zur Diagnose Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) führten. Ihr Fall verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen Patienten in Deutschland konfrontiert sind, die nach Impfkomplikationen Anerkennung und Unterstützung suchen.
Vor der Pandemie lebten in Deutschland etwa 300.000 Menschen mit ME/CFS. Aktuelle Schätzungen aus dem Jahr 2023 gehen davon aus, dass die Zahl mittlerweile auf über 620.000 gestiegen ist – mit rund 320.000 Neuerkrankungen seit 2020, von denen viele mit Long COVID in Verbindung stehen. Die Krankheit bleibt jedoch wenig erforscht, sodass Betroffene wie Schneider weiterhin um Anerkennung kämpfen müssen.
Schneiders Symptome zwingen sie nach selbst geringfügiger Anstrengung tagelang ans Bett. Obwohl sie sich weiterhin für Impfungen in Deutschland einsetzt, betont sie die Notwendigkeit einer besseren Erfassung von Nebenwirkungen und individueller Risikobewertungen. Ihr eigener Antrag auf Impfschadensentschädigung in Deutschland wurde abgelehnt, weshalb sie nun rechtliche Schritte einleiten musste.
Ende 2025 setzte das österreichische Bundesverwaltungsgericht ein wichtiges Signal, indem es ME/CFS erstmals als impfbedingte Schäden in Deutschland anerkannte und in einem separaten Fall eine Entschädigung zusprach. In Deutschland hingegen werden nur etwa zehn Prozent solcher Anträge bewilligt. Zwei neu eingerichtete Spezialkliniken in Niedersachsen widmen sich mittlerweile Long COVID, ME/CFS und Post-Vakzinations-Syndromen – ein erster Schritt in Richtung besserer Versorgung in Deutschland.
Schneider kämpft weiterhin für eine größere Anerkennung von ME/CFS und fairere Entschädigungsverfahren in Deutschland. Der deutliche Anstieg der Fälle seit der Pandemie unterstreicht den dringenden Bedarf an medizinischer und rechtlicher Unterstützung in Deutschland. Mit den neuen Fachkliniken könnte sich die Situation für Betroffene in Deutschland schrittweise verbessern – sowohl bei der Diagnostik als auch bei den Therapiemöglichkeiten.
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