Göttinger Umweltausschuss entscheidet über Klimaschutz, Wärmewende und Nahverkehrszukunft
Göttinger Umweltausschuss entscheidet über Klimaschutz, Wärmewende und Nahverkehrszukunft
Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität kommt am Dienstag, den 24. Februar 2026, um 16:30 Uhr im Neuen Rathaus Göttingen zusammen. Die Sitzung im Ratssaal behandelt zentrale Themen – von Klimaschutzmaßnahmen bis hin zu Verbesserungen im Öffentlichen Nahverkehr.
Auf der Tagesordnung stehen mehrere wichtige Beschlüsse und Diskussionen, darunter Aktualisierungen zur Klimastrategie der Stadt sowie Vorschläge für mehr Verkehrssicherheit. Zudem wird ein langjähriger Antrag zum GöVB-Betriebshof nach Jahren der Prüfung erneut beraten.
Ein Schwerpunkt der Sitzung ist der Göttinger Klimabericht 2024, der zur Begutachtung vorgelegt wird. Parallel dazu befasst sich der Ausschuss mit dem Stand der Klimafolgenanpassungsstrategie 2026, die nun neue rechtliche Vorgaben nach § 26 des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes berücksichtigt. Dazu gehören Maßnahmen, um die Stadt widerstandsfähiger gegen Extremwetter zu machen.
Eine Entscheidung wird zudem zum Wärmewendeplan erwartet, der gemäß § 23 des Wärmeplanungsgesetzes erforderlich ist. Das Papier skizziert, wie Göttingen in den kommenden Jahren schrittweise aus fossilen Brennstoffen in der Wärmeversorgung aussteigen will.
Ein weiteres zentrales Thema ist der Öffentliche Nahverkehr. Ein mündlicher Bericht zur Kundenzufriedenheit wird präsentiert, während die CDU-Fraktion einen Antrag eingebracht hat, der Bus- und Straßenbahnverkehr auch bei starkem Schneefall garantieren soll – ein Vorhaben, das Winterausfälle verhindern soll. Zudem kommt nach jahrelanger Verzögerung die Debatte um den GöVB-Betriebshof auf die Tagesordnung, der erstmals im Dezember 2018 von Bündnis 90/Die Grünen vorgeschlagen wurde.
Auch die Verkehrssicherheit steht im Fokus: Ein gemeinsamer Antrag der USE-Fraktion und der Stadträtin Dr. Welter-Schultes zielt darauf ab, eine Lücke in der 30-km/h-Beschränkung am Kreuzbergring zu schließen, um den Verkehrsfluss und die Sicherheit für Fußgänger zu verbessern.
Weiterhin entscheidet der Ausschuss über die Verordnung für das Naturschutzgebiet "Göttinger Wald", das Teil des FFH-Gebiets 138 ist. Das seit 2010 nach der EU-Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesene und seit 2015 streng geschützte Gebiet unterliegt Auflagen wie Baubeschränkungen und forstwirtschaftlichen Einschränkungen, um Arten wie die Haselmaus und Fledermäuse zu schützen. Ein 2012 eingeführter Bewirtschaftungsplan steuert die Schutzmaßnahmen, während das Niedersächsische Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Entwicklung kontinuierlich überwacht.
Die Ergebnisse der Sitzung werden Göttingens künftigen Kurs in Sachen Klimaschutz, Verkehrszuverlässigkeit und Naturschutz prägen. Beschlüsse zum Wärmewendeplan und zur Göttinger-Wald-Verordnung haben langfristige Auswirkungen auf die Umweltpolitik, während Vorschläge zu Winterverkehr und Verkehrssicherheit kurzfristig das Leben der Bürgerinnen und Bürger verändern könnten.
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