Symrise von Kartellvorwürfen in den USA und Großbritannien freigesprochen
Symrise: US-Behörden stellen Kartellfall ein - Symrise von Kartellvorwürfen in den USA und Großbritannien freigesprochen
Symrise, ein weltweiter Zulieferer von Duft- und Aromastoffen, ist in den USA und Großbritannien von Kartellvorwürfen freigesprochen worden. Das Unternehmen, das große Marken in den Bereichen Parfüm, Kosmetik, Lebensmittel und Getränke beliefert, verzeichnete 2024 einen Umsatz von knapp 5 Milliarden Euro. Die Behörden beider Länder fanden nach umfangreichen Ermittlungen keine Hinweise auf Fehlverhalten.
Das US-Justizministerium stellte seine Untersuchungen gegen Symrise Anfang 2026 offiziell ein. In einem Schreiben vom 5. Februar bestätigten Beamte die Einstellung des Verfahrens mit der Begründung, es seien keine gesetzeswidrigen Handlungen festgestellt worden. Dies folgte auf ein ähnliches Ergebnis in Großbritannien, wo Symrise ebenfalls von allen Kartellvorwürfen entlastet wurde.
Die Ermittlungen hatten 2023 begonnen, nachdem die Europäische Kommission den Hauptsitz von Symrise in Holzminden, Deutschland, durchsucht hatte. Ursprünglich waren neun Unternehmen – darunter Givaudan, Firmenich, IFF, Takasago und Robertet – in der Duftstoffbranche unter die Lupe genommen worden. Während die Verfahren in den USA und Großbritannien nun abgeschlossen sind, läuft die Untersuchung der Europäischen Kommission gegen Symrise weiter.
Symrise beliefert Hersteller in über 150 Ländern und zählt damit zu den wichtigsten Akteuren auf dem weltweiten Markt. Die Produkte des Unternehmens finden sich in Parfüms, Hautpflegeprodukten, Lebensmitteln und Getränken auf der ganzen Welt.
Mit der Einstellung der Ermittlungen in den USA und Großbritannien kann sich Symrise nun ohne rechtliche Unsicherheit in diesen Märkten auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Allerdings bleibt das Unternehmen aufgrund der noch laufenden EU-Untersuchung weiter unter regulatorischer Beobachtung. Das Ergebnis dieses Verfahrens steht noch aus.
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