Neues Netzwerk Was tun spaltet die Linke in Niedersachsen weiter
Neues Netzwerk Was tun spaltet die Linke in Niedersachsen weiter
Neues politisches Netzwerk Was tun Niedersachsen gestartet – Unmut in der Linken wächst
Am 5. August ging in Niedersachsen das politische Netzwerk Was tun an den Start und zieht damit enttäuschte Mitglieder der Linken an. Zu den Gründungsmitgliedern zählt Kathrin Otte, ehemalige Direktkandidatin der Partei, die deren Wandel hin zu wohlhabenden, links-grünen Wählern kritisiert. Derzeit zählt die Gruppe rund 50 Mitglieder, aus der Region Heidekreis ist jedoch niemand dabei.
Otte trat 2021 bei der Bundestagswahl als Direktkandidatin der Linken an. Seitdem wächst ihre Frustration über die Entwicklung der Partei, die ihrer Ansicht nach ihre traditionelle Arbeiterklasse-Basis verraten hat. Ihre Kritik deckt sich mit Sahra Wagenknechts jüngster Prognose, wonach die Linke auf Bundes- und Landesebene zu einer "bedeutungslosen Splitterpartei" verkommen werde.
Die Krise der Linken in Niedersachsen zeigte sich deutlich bei der Landtagswahl 2022, als die Partei nur 2,7 Prozent der Stimmen holte – zu wenig für den Einzug als Fraktion. Die internen Spannungen verschärften sich, als Amira Mohamed Ali, eine enge Verbündete Wagenknechts, als Bundestags-Fraktionsvorsitzende zurücktrat.
Was tun Niedersachsen will nun die öffentliche Unzufriedenheit in politisches Handeln umlenken. Das Netzwerk arbeitet am Aufbau einer funktionsfähigen, landesweiten Struktur und hat bereits über die Gründung einer neuen Partei diskutiert. Sollte es dazu kommen, stünde mit der Europawahl im nächsten Sommer die erste große Bewährungsprobe an.
Trotz Spekulationen weicht Otte Fragen nach Wagenknechts möglichem Einfluss auf eine neue niedersächsische Partei aus. Der Landesverband der Linken bleibt politisch marginal, und es gibt keine bekannten direkten Verbindungen zwischen Otte und Wagenknecht.
Die Gründung von Was tun Niedersachsen spiegelt die wachsende Unzufriedenheit innerhalb der Linken wider. Da es in anderen Bundesländern keine offiziellen Was tun-Gruppen gibt und konkrete politische Forderungen noch fehlen, bleibt ungewiss, wie es weitergeht. Falls eine neue Partei entsteht, könnte ihr Abschneiden bei der Europawahl 2024 über ihre künftige Bedeutung entscheiden.
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